Folge 01: Gesundheit
Plötzlich war alles anders, aber ich habe gelernt mit meiner Krankheit umzugehen – Sabrina, Emanuel und Elvira geben einen Einblick in eine Welt, die uns Gesunden oft verborgen ist.
„Arbeit war und ist meine Leidenschaft, aber dann kam Corona und auf einmal wurde es dunkel.“
Sabrina
Sabrina beschreibt ihren langen und steinigen Weg wie Sie sich nach einer schweren Depression zurück ins Leben gekämpft hat. Hierbei beleuchtet Sie die Herausforderungen des Gesundheitssystem, wie hilfreich Gespräche sind und wie wichtig Freunde, Kollegen und Therapeuten sind. Ein beeindruckender Lebensweg, einer starken Frau. Ihre Botschaft: „Hört auf euer Herz“.
Elvira
„Auch wir Profis lernen immer wieder von und mit unseren Klienten und sind darüber sehr dankbar“
Elvira ist seit 27 Jahre Sozialarbeiterin bei der AOK Südlicher Oberrhein und leitet dort ein Team von rund 20 „Gesundheitslotsen“. Die Übergänge zwischen den Versorgungssysteme ist für Menschen, die aus schweren Krankheitsverläufen kommen oft herausfordernd und komplex. Sie ist dankbar über Menschen, die ihre Geschichten dem Sozial Dienst der AOK anvertrauen, den oft bewegen die Kunden nicht nur die Leistungsfragen, sondern auch Ängste, Sorgen und Nöte. Elvira zeigt das vielfältige Spektrum der Hilfsangebote der Krankenkasse auf. Das aktive Zuhören ist hierbei ein wesentlicher Erfolgsfaktor in der psychosozialen Hilfestellung der „AOK Lotsen und Lotsinnen“.
Eine plötzliches Lungenversagen hat Emanuel von heute auf morgen aus seinem Leben gerissen. Beim „Hans Dampf in allen Gassen“ ging es plötzlich um Leben und Tod. Nach dem er aus dem künstlichen Koma erwacht ist wurde er zu einem „Pflegefall auf Probe“. Auf seinem beeindruckenden Weg zurück ins Leben ist er auf eine Welt gestoßen, die für uns gesunde verborgen ist. Emanuel seine Erfahrungen und Gefühle die ihn nach seiner „Nahtoderfahrung“ begleitet haben. Hierbei gibt er einen Einblick in die unterschiedlichen Hilfesysteme und die vielschichtigen Herausforderungen, die damit verbunden sind. Sein Credo: „Nur wenn nachhaltig und achtsam miteinander umgehen, gelingt es Menschen sinnvoll zu unterstützen und zu fördern“.